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Aline Pabst Reporterin Saarbrücken
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26. Februar 2026
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Liebe Leserinnen und Leser,
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Sie haben es vielleicht schon gehört oder gelesen: Die Groko in Berlin hat am Dienstag „Habecks Heizungsgesetz“ abgeschafft. Wenn Sie bei diesem Satz zusammengezuckt sind, dann völlig zurecht, denn: Weder hat Ex-Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) das Gesetz geschrieben, noch wurde es abgeschafft – und auch der Name „Heizungsgesetz“ stimmt nicht. Tatsächlich wurde das Gebäudeenergiegesetz, wie es eigentlich heißt, schon 2020 unter Angela Merkel verabschiedet. Damals unterstand das Bundeswirtschaftsministerium noch Peter Altmaier (beide CDU).
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Bisher hat sich die schwarz-rote Koalition nur auf ein Eckpunktepapier verständigt, das allerdings für das Klima Böses ahnen lässt. So soll die Regelung gekippt werden, dass neu eingebaute Heizungen zu 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden müssen. Stattdessen soll es eine „Grüngasquote“ geben und fossilen Brennstoffen Biomethan oder Wasserstoff beigemischt werden.
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Das Problem mit dem Wasserstoff
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Bei „Wasserstoff“ klingeln uns Saarländern natürlich die Ohren: Schließlich braucht unsere Stahlindustrie große Mengen davon, um die Transformation hin zu „grünem Stahl“ zu schaffen. Bemerkenswert: Noch Anfang 2025 hat Friedrich Merz, damals Kanzlerkandidat der CDU, bezweifelt, dass dieser Umstieg wie geplant zu schaffen ist, da es schließlich nicht genug Wasserstoff gäbe – was hierzulande zu heftigen Reaktionen führte . Schon damals habe ich mich gewundert, wieso die CDU trotz dieser Skepsis mit kostbarem Wasserstoff heizen will .
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Grundsätzlich stimmt es aber: Wasserstoff ist (noch) selten und (zu) teuer, weshalb sich seit einiger Zeit eine schlechte Nachricht an die nächste reiht. Das sieht nicht nur die Industrie, sondern auch der Verein Energiewende Saarland mit großer Sorge. Über die Lösungsvorschläge des Vereins habe ich hier geschrieben .
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Es gibt aber nicht nur Hiobsbotschaften: So könnte der klimafreundliche Umbau unserer Industrie laut Landesregierung wie ein Konjunkturprogramm für kleine und mittelständische Unternehmen wirken und allein dieses Jahr 1,2 Milliarden bringen .
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Für die Transformation der saarländischen Stahlindustrie wird Wasserstoff dringend gebraucht., FOTO: Ruppenthal/Ruppenthal
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Klar ist: Für Wasserstoff braucht das Saarland die nötigen Netze. Dem Leitungssystem der Creos kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Wie sie das bewerkstelligen wollen, hat mein Kollege Jörg Wingertszahn in Erfahrung gebracht .
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Neben grünem Wasserstoff (aus erneuerbaren Energien) gibt es auch natürlich vorkommenden Wasserstoff, der dann als „weiß“ bezeichnet wird. Ein riesiges Vorkommen wurde vor einiger Zeit in Lothringen entdeckt, aber noch ist unklar, ob sich der Abbau lohnt. Meine Kollegin Hélène Maillasson begleitet dieses Thema von Anfang an und hat hier über den neusten Stand und die möglichen Herausforderungen geschrieben .
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Damit noch einmal kurz zum Reizthema Heizen: Hier sind alle Städte und Gemeinden ja aktuell mit der kommunalen Wärmeplanung beschäftigt, aber in St. Wendel hat das Thema eine unerwartet brisante Wendung genommen. Laut dem Endbericht, der kürzlich im Stadtrat vorgestellt wurde, gab es im Vorfeld zahlreiche öffentliche Veranstaltungen, um die Bevölkerung mit ins Boot zu holen. Nur: Diese haben gar nicht stattgefunden, was im Rat zu einiger Missstimmung führte . Wie die Stadt diesen eigentlich unerklärlichen Fehler begründet, können Sie hier lesen .
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Dank des Klimawandels vermehren sich Wildschweine bekanntlich immer rasanter. In der Landeshauptstadt ist besonders der Stadtteil Alt-Saarbrücken betroffen, wo Anwohner schon mehrfach auf die Borstentiere trafen. Eine öffentliche Info-Veranstaltung, bei der auch Experten geladen waren, platzte Anfang des Monats fast aus allen Nähten . Viele der Anwesenden fanden, dass die Stadt rabiater gegen die Wildschweine vorgehen soll – beispielsweise durch Rodungen. Wieso ich das – bei allen berechtigten Sorgen – für keine gute Idee halte, habe ich schon einmal in unserer Klima-Kolumne erklärt .
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